COM-Verbindung: notwendige Einstellungen
Wenn die Management Konsole und Desktop-Clients über das Netz und ggf. über Domänengrenzen hinweg auf den Applikationsserver zugreifen, sind die Einstellungen beim Betriebssystem in den Komponentendiensten auf dem Applikationsserver zu ändern bzw. zu prüfen.
Angaben zu freigegebenen Betriebssystemen für CAS genesisWorld finden Sie in der aktuellen Freigabeliste unter CAS Produkt-Dokumentation.
Vorgehen
- Fügen Sie zunächst die Windows-Benutzer der CAS genesisWorld-Benutzer zur lokalen Gruppe Distributed COM-Benutzer am Applikationsserver hinzu. Zusätzlich müssen Sie auch den Benutzer hinzufügen, für den der CAS genesisWorld-Applikationsserver registriert ist.
COM-Dienste werden durch den Applikationsserver von CAS genesisWorld verwendet. Daher benötigt das Benutzerkonto für den Applikationsserver die erforderlichen Rechte und die entsprechenden Einstellungen.
Anwender von CAS genesisWorld müssen Mitglied der lokalen Windows-Gruppe Distributed COM-Benutzer am Applikationsserver sein. Nur dann ist der Zugriff von der Management Konsole bzw. von Desktop-Clients auf den Applikationsserver möglich.
- Prüfen Sie die Einstellungen für Limits in den Komponentendiensten für die Distributed COM-Benutzer auf dem Applikationsserver.
Die Einstellungen sind üblicherweise nach der Installation des Betriebssystems bereits vorhanden und werden von CAS genesisWorld benötigt.
Lokale Benutzer und Gruppen in der Verwaltung des Computers anzeigen
Wenn die lokalen Benutzer und Gruppen nicht in der Verwaltung des Computers vorhanden sind, gehen Sie so vor:
- Klicken Sie in der Windows Taskleiste auf die Schaltfläche Start und wählen Sie Alle Programme/Zubehör/Ausführen.
- Geben Sie mmc im folgenden Fenster ein und klicken Sie auf OK.
- Im folgenden Fenster klicken Sie im Menü Datei auf Snap-In hinzufügen/entfernen.
- Wählen Sie die lokalen Benutzer und Gruppen, um diese zum Konsolenstamm hinzuzufügen.
Benutzer zur lokalen Gruppe Distributed COM-Benutzer hinzufügen
- Wählen Sie Lokale Benutzer und Gruppen/Gruppen/Distributed COM-Benutzer.
Abbildung Distributed COM-Benutzer
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Distributed COM-Benutzer und wählen Sie Eigenschaften im Kontextmenü. Das Fenster Eigenschaften von Distributed COM-Benutzer öffnet sich.
- Fügen Sie alle Windows-Benutzer hinzu, die CAS genesisWorld verwenden sollen.
Alternativ fügen Sie die Windows-Gruppe hinzu, der die Windows-Benutzer zugeordnet sind, z. B. die Gruppe Domänen-Benutzer.
- Fügen Sie außerdem den Benutzer zur Gruppe Distributed COM-Benutzer hinzu, für den der Applikationsserver von CAS genesisWorld registriert ist.
Dies ist der Benutzer, der im Register Serverregistrierung des Server Managers eingetragen ist.
Einstellungen der COM-Sicherheit in den Komponentendiensten prüfen
Prüfen und ändern Sie ggf. die Einstellungen wie hier beschrieben.
- Wählen Sie Komponentendienste/Computer/Arbeitsplatz.
Abbildung Komponentendienste
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie Eigenschaften im Kontextmenü. Das Fenster Eigenschaften von Arbeitsplatz öffnet sich.
Abbildung Fenster Eigenschaften von Arbeitsplatz/Register COM-Sicherheit
- Klicken Sie im Register COM-Sicherheit unter Zugriffsberechtigungen auf die Schaltfläche Limits bearbeiten. Das Fenster Zugriffsberechtigung öffnet sich.
Abbildung Fenster Zugriffsberechtigung
Die Windows-Benutzer des entfernten Applikationsservers müssen hinzugefügt sein und benötigen das Recht Remotezugriff.
Für den Zugriff durch die Management Konsole und Desktop-Clients muss die lokale Windows-Gruppe Distributed COM-Benutzer hinzugefügt sein und die Rechte Lokaler Zugriff und Remotezugriff haben.
- Im Fenster Eigenschaften von Arbeitsplatz klicken Sie nun bei Start- und Aktivierungsberechtigungen auf die Schaltfläche Limits bearbeiten. Das Fenster Start- und Aktivierungsberechtigung öffnet sich.
Abbildung Fenster Start- und Aktivierungsberechtigungen
Die Windows-Gruppe Distributed COM-Benutzer benötigt das Recht Lokaler Start, Remotestart, Lokale Aktivierung und Remoteaktivierung.